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Verein für Kunst und Kultur zu Travemünde e.V.


"Ausblick auf die12.WindArt"

Vorbereitungen zur 12. WindArt!
 
Der Lübecker Künstlers Rainer Wiedemann stellt seine neue Skulptur schon einmal vor:
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Bild könnte enthalten: Schuhe und Himmel
Bild könnte enthalten: Himmel, Schuhe, Wolken und im Freien

Titel:Fisch-Netz-Jäger, gefährdete Fische und Menschen -
Ein Mahnmal oder Hinweis auf den Fischereihafen?
Künstler: Rainer Wiedemann
Material: Edelstahl
Datierung: 2018 - 2020
Mithelfender Schweißer: Klaus Hauschildt

Der Künstler beschreibt seine Arbeit wie folgt:
"Nachdem ich im Jahr 2018 eine Skulpturen-Gruppe zum Thema "Fisch im Kopf" am Elbe-Lübeck-Kanal realisiert hatte, überlegte ich mir, die Edelstahleinsätze in Fischform in den Köpfen der Figuren aus großen Eichenspiegelschnitten weiter zu nutzen für eine Anfrage der Travemünder WindArt.
Die Edelstahleinsätze in Fischform waren gedacht für die Heringe, die in Lübeck zur Konservierung eingesalzen werden mussten.
Meine Überlegung für die WindArt in Travemünde war ein Fischnetz aus Edelstahl zu gestalten, indem eine größere Anzahl dieser Heringsfische schwimmen, gefolgt und getrieben von größeren Raubfischen. Die geplante symmetrische Form des Netzes sollte an die Form einer Bombe oder eines Geschosses oder generell an Munition angelehnt sein, um den Betrachter auf die gefahrenvolle Lage auf den Böden in der Ostsee für die Fischwelt und damit auch für den die Fische verzehrenden Menschen zu erinnern.
In vielen Bereichen der Ostsee - so auch in der Lübecker Bucht - wurde Kriegsmunition wie Bomben, Granaten und Minen nach dem 2. Weltkrieg verklappt.
Das Munitionsmaterial ist im Laufe der Zeit so verrottet, dass die Fischwelt austretende chemische Substanzen aufnehmen kann. Wenn das auch nur in geringen Mengen geschieht, wird die Widerstandskraft der Fische geschwächt, es können Krankheiten entstehen, die zu Tumoren führen können. Insofern ist der Fisch als wichtiges Lebensmittel für den Menschen gefährdet, solange nicht die Bergung dieser Kampfstoffe abgeschlossen ist.
Die Heringsschwärme treibenden "bösen" Raubfische in meinem Fischnetzobjekt sind im übertragenden Sinne wir Menschen selbst, die ursächlich die Munition selbst verklappt haben und die gleichzeitig auch noch die Fische fangen und essen wollen. Welch Widerspruch und Irrsinn!

Für die WindArt wurde das ganze Objekt als bewegliches und sich mit dem Wind drehendes Teil gebaut. Die Im Netz befindlichen Fische/Heringe zittern im Wind, die am Netzende jagenden großen Raubfische können sich leicht drehen.

https://travemuende-aktuell.de/magazin/archiv/TA_2020-05_157.pdf

Es grüßt Sie ganz herzlich

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Ihre
Marion Lemke-Stark
1. Vorsitzende

                                                                      

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